Jury

Julia Dombrowski

juliadombrowski „Heimat & Touristentraum & Revier & Quartier & Dreck & kleine Paradiese & Mythos & banaler Alltag & feuchter Investorentraum & soziale Grabenkämpfe & Zicke & Prinzessin…. St. Pauli schillert für mich in zahllosen möglichen und unmöglichen Facetten.“

Julia Dombrowskis arbeitet für das Museum für Völkerkunde Hamburg. Ihr Hafen ist Hamburg, weil es kaum einen besseren Ort gibt, um in die Ferne zu schweifen. Sie ist Ethnologin. St. Pauli war einmal ihr „Feld“ und lässt sie mit allen seinen Widersprüchen einfach nicht los.

Jenny Jacoby

Jenny Jacoby“St. Pauli ist ein Anziehungspunkt für Menschen aus aller Orten und aller Schichten. Der Bezirk dient als Projektionsfläche dafür, wie Einheimische und Auswärtige Hamburg sehen oder gerne sehen wollen. Umso mehr freue ich mich auf neue ungewohnte Perspektiven, inhaltlich wie fotografisch. Ich liebe es, mich überraschen zu lassen und finde es spannend, Dinge aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. St. Pauli bietet dem Betrachter dafür mindestens so viel Möglichkeiten wie es Einwohner gibt.”

Jenny Jacoby arbeitet als freie Fotografin und Bildredakteurin unter anderem bei Gruner + Jahr und hat als echte Hamburgerin viel Zeit auf St.Pauli verbracht.

https://www.facebook.com/jennyjacobyphotography

Gunhild Ohl- Hinz

gunhild„Was ist Mythos, was ist Realität in St. Pauli? Was ist “typisch St. Pauli“? Antworten darauf lassen sich nur schwer finden und fallen tagtäglich anders aus. Da hilft letztendlich nur: St. Pauli selber sehen!“

Gunhild Ohl-Hinz arbeitet im St. Pauli-Archiv, das seit über 25 Jahren die Geschichte und Gegenwart des Stadtteils mittels Bild- und Textdokumenten archiviert und dokumentiert – eine spannende Aufgabe, da St. Pauli einem starken Wandel unterliegt und sich nahezu täglich neu erfindet!

http://www.st-pauli-archiv.de

Bettina Sefkow

bettina sefkow„St.Pauli selber sehen finde ich einen guten Titel für einen Fotowettbewerb weil er signalisiert, sich keine Vorschriften machen zu lassen und das Selbstvertrauen anspricht. Das Medium Fotografie bietet ja zahlreiche Zugänge ästhetische Vorlieben, dokumentarische Belege oder auch politische Aspekte zu formulieren. Für einen offenen und kritischen Blick bietet der spannungsgeladene Stadtteil mit Sicherheit ausreichend Anlässe. Ich bin gespannt auf die Bild gewordenen Augenblicke, die von, mit und über das aktuelle St.Pauli berichten.“

Bettina Sefkow ist bildende Künstlerin und hat u.a. an der HFBK in Hamburg unterrichtet und im Museumspädagogischen Dienst der Hamburger Kunsthalle gearbeitet. In dem Buch „dagegen – dabei“ (1998) hat sie an der Geschichte der Selbstorganisation in Hamburg mitgeschrieben. Zur Zeit befasst sie sich mit dem Thema Bildpolitik.